Artikel teilen! Stevia: Stevia – das Süßkraut der Inkas Bei der Pflanze Stevia rebaudiana, kurz als Stevia bezeichnet, handelt es ...
Bei der Pflanze Stevia rebaudiana, kurz als Stevia bezeichnet, handelt es sich um einen ganz besonderen Naturschatz und ursprünglich gedeiht diese Pflanze in den Höhenlagen der Amambai-Bergkette Brasiliens und Paraguays. Stevia zeichnet sich in erster Linie durch eine ungemein hohe Süßkraft aus, welche jedoch nicht aus in der Pflanze enthaltenem Zucker, sondern aus den besonderen Glycosiden der Steviapflanze resultiert. Die Blätter von Stevia wurden aufgrund dieser enorm hohen Süßkraft bereits von den Inkas für das Süßen von traditionellen Getränken und Speisen eingesetzt.
Des Weiteren zeichnet sich Stevia zudem auch durch ungemein breit gefächerte Heilwirkungen aus. Beispielsweise unterbinden die speziellen sekundären Pflanzenstoffe von Stevia beim Menschen effektiv die Karies- und Plaquebildung auf den Zähnen und daher eignen sich die verschiedenen Produkte, welche aus Stevia hergestellt werden, wie das Steviosid, wunderbar für die regelmäßige Zahnpflege. Ferner kann mit Stevia eine sehr sanfte jedoch effektive Regulierung des Blutzuckerspiegels und eine Senkung des Blutdrucks erreicht werden. Auch auf die Verdauung und das Immunsystem des Menschen wirkt sich Stevia ungemein förderlich aus und kann bei einem Pilzbefall, wie beispielsweise mit einem Hefepilz, sehr gut Abhilfe verschaffen.
In vielen asiatischen Ländern wird Stevia bereits seit langer Zeit als natürlicher Süßstoff verwendet. Da die Süßkraft, wie bereits erwähnt, nicht aus in der Pflanze enthaltenem Zucker resultiert, können Steviaprodukte auch ohne Bedenken von Diabetikern für das Süßen von Speisen und Getränken eingesetzt werden.
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